Weiterbildung
Systemische Beratung
Kurzübersicht
Kontexte
Voraussetzung
Aufbau
Themenfelder
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Steckbrief
Kurzüberblick
Weiterbildung
Systemische Beratung mit interdisziplinärer und existenzieller Ausrichtung
Systemische Beratung, DGSF-Ausrichtung
Existenzielle Systemik für Kommunikations- und Entwicklungsprozesse, SENPO
Start
04.09.2026
Infoabend
1 – 2 Infoabende pro Monat, Präsenz, mit Anmeldung
Probemonat: ist möglich
Weiterbildung kann einen Monat ausprobiert werden. Details können in Einzelgesprächen und am Infoabend besprochen werden.
Ausrichtung
- Berufsbegleitende Weiterbildung zur systemischen Begleitung von komplexen Kommunikations-, Bewältigungs- und Entwicklungsprozessen
- eigenständige abgeschlossene Weiterbildung (Systemische Beratung)
- zugleich Voraussetzung für Systemische Therapie (approbationsfrei), Systemisches Coaching, Systemische Pädagogik, Systemisches Managment
Dauer
2 Jahre
Gesamtumfang
570 UE à 45 Minuten
Präsenz im Institut
420 UE
Eigenarbeit
150 UE: dokumentierte Praxisarbeit, Intervision / Peergroup, Literaturarbeit und Selbststudium
Format
Präsenzweiterbildung
Gruppengröße
maximal 18 Teilnehmende
Anmeldegebühr
330 €, fließt in Fachbibliothek und Infrastruktur
Kündigung
240 € monatlich (Anpassung beantragbar)
einschließlich aller Seminare/Wiederholungsseminare, Selbsterfahrungen und Supervisionen
Kündigungsfrist
jederzeit kündbar, Kündigungsfrist 6 Wochen
Zertifizierung
- Existenzielle Systemik für Kommunikations- und Entwicklungsprozesse / Systemisch-Existenzielle Beratung (SENPO)
- angestrebt ist eine Anerkennung als: Systemische Beratung (DGSF)
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Kontexte – Interdisziplinäre Systemische Weiterbildung
Für wen ist die Weiterbildung gedacht?
Die Weiterbildung ist geeignet für Menschen aus beruflichen Feldern, in denen Kommunikation, Beziehung, Entwicklung, Begleitung, Bildung, Beratung, Leitung oder Veränderung eine zentrale Rolle spielen.
| Praxisfeld | Beispiele |
|---|---|
| Beratung und Therapie | psychosoziale Beratung, therapeutische Praxis, Paar- und Familienkontexte, Supervision, Coaching, allgemeine Beratung für komplexe bzw. sensible Beratungsfelder in verschiedenen Berufsfeldern |
| Pädagogik und Sozialpädagogik | Kita, Schule, Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Familienhilfe, Schulunterricht, Erwachsenenbildung, Hochschullehre, freien Kursangeboten, Seminaren, insbesondere als Erweiterung erlebnis- und erfahrungsorientierer Angebote |
| Leitung und Organisation | Führung, Teamleitung, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Konfliktmoderation und Krisenintervention |
| Gesundheit und soziale Arbeit | Pflege, Gesundheitswesen, Rehabilitation, ins besondere als Ergänzung und Erweiterung körperorientierter Therapieformen |
| Kultur, Bildung und Entwicklung | Bildungsarbeit, Gruppenleitung, kulturelle Bildung, Projektarbeit, Seminarleitung, im besonderen für Kunstschaffende der darstellende Künste, Dramaturgie, Regie und Schriftstellerei |
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Zwischen Empfehlungen und DGSF-Qualifizierungsbedingungen
Allgemeine Voraussetzungen
Die Voraussetzungen dienen nicht dem Ausschluss, sondern der Qualität der gemeinsamen Lerngruppe. Teilnehmende sollten ausreichend berufliche Erfahrung, persönliche Reife und die Möglichkeit mitbringen, systemische Arbeitsweisen während der Weiterbildung praktisch zu erproben.
Für die Zertifizierungen (im Aufbau) bei der DGSF gelten speziellere Bedingungen als für eine Instituts-Zertifizierung. Wer eine Zertifizierung bei der DGSF anstrebt findet hier die entsprechenden Informationen: DGSF-Zertifizierungs-Voraussetzungen.
| Voraussetzung | Orientierung |
|---|---|
| Beruflicher Hintergrund | Tätigkeit oder Erfahrung in einem psychosozialen, pädagogischen, therapeutischen, beratenden, leitenden, kulturellen, bildenden oder organisationalen Feld |
| Persönliche Voraussetzung | Reflexionsfähigkeit, Interesse an Selbsterfahrung, Bereitschaft zur Arbeit in der Gruppe |
| Praxisbezug | Möglichkeit, Inhalte in einem eigenen beruflichen oder ehrenamtlichen Praxisfeld anzuwenden |
| Aufnahmegespräch | Klärung der Passung, Motivation, Erwartungen und Zertifizierungsmöglichkeiten |
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Strukturen und LERNformen
Aufbau der Weiterbildung
| Lernbereich | Umfang / Funktion |
|---|---|
| Theorie und Methodik | Systemische Grundlagen, Gesprächsführung, Fragetechniken, Auftragsklärung, Fallverstehen, Interventionen, Weltengarten-Orientierungsmodelle |
| Selbsterfahrung | Reflexion von Herkunft, Beziehungsmustern, professioneller Rolle, Resonanz, Grenzen und eigener fachlicher Persönlichkeit |
| Supervision | Integrierte Arbeit an eigenen Fällen, Beratungsprozessen, beruflichen Situationen und Anwendungserfahrungen |
| Intervision / Peergroup | Kollegiale Vertiefung, Übung, Literaturarbeit, Fallbesprechung und Transfer |
| Praxis und Dokumentation | Dokumentierte Fallarbeit, Praxisreflexion, Abschlussarbeit und Abschlusspräsentation |
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Themenfelder
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Prozessorientierter Seminaraufbau
Acht Themenfelder
| Code | Themenfeld | Worum es geht | Fachliche Anker |
|---|---|---|---|
| P1 | Wahrnehmung – Existenz, Wirklichkeit & Kommunikation | Ankommen, Kontakt, Beziehung, systemische Haltung, Kommunikation, Auftrags-/Zielidee und erste Orientierung | Systemische Haltung, Konstruktivismus, Autopoiesis, Kybernetik 1. und 2. Ordnung, Kontextsensibilität, Zirkularität, Gesprächsführung nach Rogers, Joining, Pacing, Auftragsklärung, Kontrakt, Erstgespräch, Wahrnehmungspositionen |
| P2 | Bedürfnis – Veränderung, Emotion & Regulation | Fühlen, Emotion, Angst, Bindung, Co-Regulation, Bedürfnisentwicklung und emotionale Kletterhilfe | Bindungs- und Entwicklungspsychologie, Psychologie der Emotionen, Polyvagal-Theorie, Vagus-Nerv, Co-Regulation, Stress- und Erregungsregulation, Neuroimmunopsychologie, Salutogenese, Embodiment, BASK-Modell, Trauma- und Schutzreaktionen, Externalisierung, Utilisation |
| P3 | Wille – Beziehung, Unterscheidung & Entscheidung | Innere und äußere Strukturen, Narrative, Ressourcen, Anteile, Grenzen, Beziehungen, Konflikte und Entscheidung | Systemische Diagnostik, Kontextanalyse, Genogrammarbeit, Soziogramm, Soziales Atom, VIP-Karte, Beziehungslandkarte, Hypothesenbildung, innere Anteile / IFS-Einführung, Rollen, Loyalitäten, Delegationen, Parentifizierung, Triangulation, biopsychosoziales Entwicklungsverständnis |
| P4 | Macht – Lebendigkeit, Kreativität & Verwirklichung | Handeln, Gestalten, Intervention, Grenze, Selbstwirksamkeit, Ermächtigen, Erlauben, Zumuten | Lösungsorientierte Kurzzeitberatung, systemische Intervention, Musterunterbrechung, Skulpturarbeit, Mikroaufstellungen, Impact-Methoden, Symbolarbeit, Rituale, Hausaufgaben, Neue Autorität und Präsenz, Deeskalation, Selbstwirksamkeit, Schamregulation, Handlungsschwellen |
| P5 | Reflektion – Feedback, Öffnen & Entwicklung | Metaebene, Feedback, Mentalisieren, Fehlerfreundlichkeit, professionelle Eigenart, Ethik und Qualitätsreflexion | Kybernetik 2. Ordnung, Metakommunikation, Mentalisierung, Reflecting Team, kollegiales Feedback, Resonanzarbeit, Reverie, Selbstreflexion, Wirksamkeitsreflexion, Ethik, Verschwiegenheit, individuelle Lernziele, professionelle Identitätsbildung |
| P6 | Transformation – Transfer, Integration & Verankerung | Fallverstehen, Rollenklärung, Praxisübertragung, Routinen, Rituale, Restrukturierung, Supervision und Intervision | Fallarbeit, Prozessplanung, Beratungsprotokolle, Praxisdokumentation, Live-/Audio-/Videosupervision, Mikroanalyse, Intervision, kollegiale Beratung, Co-Beratung, Vernetzung, Helferrolle, Feldkompetenz, Organisationspsychologie, Teamdynamik |
| P7 | Resonanz – Ko-Kreation, Ko-Validierung & Evaluation | Fallpräsentation, fachlicher Austausch, kollegiale Resonanz, Anwendung in Praxisfeldern und Evaluation | Fallanalysen, Praxisfeedback, Methodenbegründung, Evaluation von Wirkung und Prozess, Qualitätssicherung, Kinder/Jugendliche/Familien, Lebenskrisen, psychisch belastete Eltern, Gewalt, Elterncoaching, Diversität, interkulturelle/transkulturelle Kontexte, Organisationen und ihre Umwelt(en), Veränderungsmanagement |
| P8 | Beendigungen – Abschlüsse, Beendigungen & Prozesse des Loslassens | Abschluss, Abschied, professionelle Identität, Verantwortlichkeiten, Grenzen, Abschlusspräsentation und Transfer | Beratungsabschluss, Abschlussrituale, Übergangspsychologie, Lebenszyklen, Transferplanung, Kompetenzbilanz, schriftliche Selbstreflexion, Abschlussarbeit, Abschlusskolloquium als Kompetenznachweis, Alumni- und Fachgemeinschaft |
INTEGRIERTE
Selbsterfahrungs-Seminare
| Code | Schwerpunkt | Inhalte |
|---|---|---|
| SE 1 | Herkunft, Beziehung und Motivation | Herkunftsfamiliensystem, Familienrekonstruktion, Biografie und Motivation der beratenden Person, eigene Beziehungsmuster, Ressourcen und Prägungen |
| SE 2 | Bindung, Autonomie und professionelle Rolle | Beziehung und Autonomie, Loyalitäten, Delegationen, Abgrenzung, Selbstführung, professionelle Rolle und fachliche Persönlichkeit |
| SE 3 | Scham, Fehler, Grenze und Resonanz | eigene Resonanz, Scham, Ablehnung, Fehlerfreundlichkeit, blinde Flecken, empathische Verwechslung, persönliche Muster in Beratung, Pädagogik, Leitung und Coaching |
| SE 4 | Integration, Identität und Abschluss | professionelle Eigenart, persönliche Entwicklungslandkarte, Integration des Lernwegs, Verantwortlichkeiten und Grenzen, Abschluss und Übergang |
Integrierte
Supervision & Praxisreflexion
| Code | Schwerpunkt | Inhalte |
|---|---|---|
| SV 1 | Fallverstehen und Auftragsklärung | erste eigene Fälle, Kontextanalyse, Auftrag, Ziel, Klientensystem / Beratersystem, Hypothesenbildung |
| SV 2 | Intervention und Prozesssteuerung | Methodenwahl, Fragetechniken, Aufstellungen, Externalisierung, Reframing, Sitzungsverlauf, nächster Schritt |
| SV 3 | Resonanz, Rolle und Wirkung | eigene Rolle, Resonanz, blinde Flecken, Übertragung auf Praxisfelder, Video-/Audio-/Live-Supervision |
| SV 4 | Abschluss, Qualität und professionelle Verdichtung | Fallberichte, Praxisdokumentation, Abschlusspräsentation, Evaluation, Kompetenznachweis, Transfer in das eigene Feld |
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Voraussetzung
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Themenfelder
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Übersicht
Was Teilnehmende fachlich lernen
| Fachbereich | Inhalte |
|---|---|
| Systemische Theorie und Haltung | Systemtheorie, Konstruktivismus, Autopoiesis, Kybernetik 1. und 2. Ordnung, Kontextsensibilität, Zirkularität, Ressourcenorientierung, Lösungsorientierung, Neutralität, Allparteilichkeit, Nicht-Wissen, professionelle Prozessverantwortung |
| Gesprächsführung und Prozesssteuerung | Auftragsklärung, Kontrakt, Erstgespräch, Beratungsphasen, Zielklärung, zirkuläre Fragen, hypothetische Fragen, Skalierungen, Wunderfrage, Ressourcenfragen, narrative Fragen, Reframing, positive Konnotation, Rekontextualisierung, Sitzungsabschlussinterventionen |
| Fallverstehen und systemische Diagnostik | Kontextanalyse, Genogrammarbeit, Systemzeichnungen, Soziogramm, Soziales Atom, VIP-Karte, Beziehungslandkarte, Hypothesenbildung, innere und äußere Strukturen, innere Anteile / IFS-Einführung, Rollen, Loyalitäten, Delegationen, Parentifizierung, Triangulation, biopsychosoziales Entwicklungsverständnis |
| Methoden und Interventionen | Systemische Strukturaufstellung, symmetrische Strukturaufstellung, Mikroaufstellungen, Skulpturarbeit, Familienbrett, Externalisierung, Dokumente und Gegendokumente, Reflecting Team, Impact-Methoden, Bildimpulse, Symbolarbeit, Rituale, Hausaufgaben, therapeutische Geschichten |
| Neurobiologie, Körperorientierung und Emotion | Bindungs- und Entwicklungspsychologie, Psychologie der Emotionen, Polyvagal-Theorie, Vagus-Nerv, Co-Regulation, Stress- und Erregungsregulation, Neuroimmunopsychologie, Salutogenese, Embodiment, Körperwahrnehmung, Ausdrucksebenen, emotionale Kletterhilfe, BASK-Modell, Trauma- und Schutzreaktionen |
| Hypnosystemik und Resonanzarbeit | Problemtrance, Lösungstrance, Utilisation, Ressourcenaktivierung, Trancephänomene, Imagination, innere Bilder, Metaphern, Anekdoten, Reverie, empathische Verwechslung, Resonanz- und Mentalisierungsarbeit |
| Selbsterfahrung, Supervision und Professionalisierung | Herkunftsfamiliensystem, Familienrekonstruktion, Biografie und Motivation der beratenden Person, Mythen, Tabus, Zuschreibungen, Delegationen, professionelle Eigenart, Ethik, Verschwiegenheit, Intervision, Live-/Audio-/Videosupervision, Praxisdokumentation, Abschlusspräsentation |
Kurzübersicht
Kontexte
Voraussetzung
Aufbau
Themenfelder
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SENPO MethodiK
Der Weltengarten®
– Orientierungsrahmen
Die Weiterbildung arbeitet mit einem eigenen Orientierungsrahmen für menschliche Entwicklungsprozesse. Er hilft, Beratungs-, Bildungs-, Therapie-, Coaching-, Leitungs- und Organisationsprozesse fachlich zu sortieren: Wo befindet sich ein Mensch, ein Beziehungssystem oder eine Organisation gerade? Welche Spannung wirkt? Welche Struktur zeigt sich? Welcher Prozess möchte in Bewegung kommen? Und welcher nächste Schritt ist fachlich sinnvoll?
Im Zentrum stehen vier Gleichgewichtsmodelle. Sie dienen nicht als starres Diagnoseinstrument, sondern als professioneller Kompass für Fallverstehen, Selbsterfahrung, Supervision und Intervention.
| Gleichgewichtsmodell | Professionelles Orientierungsthema |
|---|---|
|
Entwicklungs- |
